Grundstücksteilung

Ablauf einer Grundteilung

Sie wollen Ihr Grundstück teilen oder parzellieren, wir bieten Ihnen dazu Folgendes an:

Bestandsaufnahme
In einer ersten Bestandsaufnahme werden vorhandene Grenzzeichen aufgemessen und die vorhandenen Pläne erhoben. Gegebenenfalls sind lokal vorliegende Vermessungspläne ins Landessystem zu transformieren.

Grenzbegehung
In einer Grenzbegehung werden die Grundgrenzen dann gemeinsam mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke endgültig fixiert. Verloren gegangene Grenzzeichen werden wiederhergestellt und neu gesetzte Grenzzeichen eingemessen. Es ist wichtig, dass die Eigentümer auch persönlich anwesend sind.

Ergibt sich, daß die Darstellung des Grenzverlaufes eines Grundstückes in der Katastralmappe mit dem seit der letzten Vermessung unverändert gebliebenen Grenzverlauf dieses Grundstückes in der Natur nicht übereinstimmt, so ist zusätzlich ein Bestandsplan nach §52 (5) VermG auszufertigen und ans Vermessungsamt zu übermitteln.

Teilungsentwurf
Nun kann aufgrund der Vorarbeiten ein Teilungsentwurf / eine Planskizze erstellt werden. Dieser Teilungsentwurf kann dann verwendet werden, um Fragen der Flächenwidmung, Flächengröße, Zufahrt, Servitute, etc. mit den Beteiligten und Behörden vorab zu klären. Der Teilungsentwurf ist auch mit der Baubehörde zu besprechen.

Antrag Vermessungsamt
Der Grundteilungsplan wird gezeichnet, einreichfertig gemacht und der Antrag auf Bescheinigung nach §39 Vermessungsgesetz beim zuständigen Vermessungsamt gestellt. Die Bescheinigung wird vom zuständigen Vermessungsamt innerhalb von ca. 6 Wochen ausgestellt.

Einholen der nötigen Bewilligungen
Mit dem bescheinigten Vermessungsplan werden dann alle benötigten Bewilligungen eingeholt. In Tirol ist dies unter anderem die Grundteilungsbewilligung nach §13 Tiroler Bauordnung (eine Bewilligung der Baubehörde). Weiters können Bewilligungen nach dem Forstgesetz erforderlich sein, manchmal ist ein Bebauungsplan zu erstellen, etc. Je nach Art und Umfang der Vermessung, der Flächenwidmung, der Lage des Grundstückes, usw. sind unterschiedliche Bewilligungen einzuholen.

Vertragserstellung und Eintrag ins Grundbuch
Der Kaufvertrag/Tauschvertrag wird beim Rechtsanwalt oder Notar unterschrieben und an das Grundbuchsgericht zur Verbücherung weitergeleitet.

Anmerkung: Im Einzelfall kann auch eine etwas andere Vorgangsweise zielführend sein. Gerne informieren wir Sie über Preis und Kosten.

Dipl. Ing. Günter Patka - Ingenieurkonsulent für Vermessungswesen
Peter Anich Straße 21 - 6300 Wörgl - Tel. 05332 23113